Piratenabenteuer

„Schiff ahoi“!!
So riefen begeistert die 23 jungen Aberteurer mit ihren 12 Betreuern im St. Elisabeth – Haus. Die Katholische Kindertagesstätte organisierte die Piratenfreizeit im Rahmen des Modellprojektes Familienzentrum für das Ferienprogramm der Stadt Neumünster eine Woche lang von 10.00 – 17.00 Uhr. „Wir möchten Eltern entlasten und Kindern sinnvolle Freizeitbeschäftigung in Gemeinschaft ermöglichen“, sagte die Leiterin Walburga Lutz. „Außerdem möchten wir die Zusammenarbeit von Kita und Gemeinde im Netzwerk intensivieren und weitere Ehrenamtliche gewinnen.
„Ahoi Matrosen!“ so begrüßte täglich Pirat Pit seine Leute. Nach dem Piratentanz verwandelten sich die 23 Kinder im Alter von 4 – 12 Jahren in mutige Seeleute. „Piraten rauben andere Schiffe aus!“ Das wussten alle Kinder. Natürlich ist das verboten. Also sind Piraten Verbrecher. Die Kinder hörten vom bekannten Piraten Störtebeker, der um 1400 sein Unwesen auf der Nord- und Ostsee trieb und der wegen seiner Verbrechen geköpft wurde. Auch heute gibt es noch Piraten. Sie werden verfolgt und dann verurteilt. Überhaupt war das Piratenleben nicht immer toll. Schlechte Ernährung machte viele Piraten krank. Ihnen fielen die Zähne aus, weil sie an Skorbut litten.
Das konnte den Piratenabenteurern im St. Elisabeth – Haus nicht passieren. Piratenobstspieße, Frühstücksbuffet und Piratenschmaus aus der Kombüse von Smutje Marlies Fischer und Schiffsjunge Ursula Boigk hielten die Kinder und ihre 12 ehrenamtlichen Betreuer aus der katholischen Kirchengemeinde St. Maria – St. Vicelin fit. Außerdem standen alle Abenteurer unter Gottes Segen und sangen zum Mittag gemeinsam das Tischgebet.
Die gefirmten Jugendlichen Patricia Reeds, Valentina Leinecker, Susanne Mikolajczyk und Kristina Kaufhold bastelten mit den Kindern Buddelschiffe, Fernrohre oder Kompass und sorgten für Nachschub an der Piratenbar. Beliebt waren die fantasievollen Piratentatoos in der Schmink- und Verkleidungsecke. Fieberhaft suchten die Kinder mit Hilfe der Schatzkarte aus der Seemannskiste von Pirat Pit den Schatz.
Auf der einsamen Insel ruhten sich die erschöpften Piraten aus und lauschten abenteuerlichen Piratengeschichten. Wer noch Zeit fand, schrieb in sein Piratentagebuch und vervollständigte sein Piratenlexikon. Einen besonderen Schatz packte Frau Barbara Müller (www.creadiva-partner.eu/Barbara.Mueller) aus Boostedt aus. Sie fertigte mit den Kindern fantasievollen Piratenschmuck.
Vor der Piratentaufe mussten verschiedene Mutproben bestanden werden. Natürlich gab es nur mutige Piraten, die ordentlich kreischten, als sie von den Piratenanführern Anna Mikolajczyk, Nadine Toth und Sylvia Frischmuth mit den großen Wasserspritzen „getauft“ wurden. Mit der Einladung an alle Pirateneltern zum Piratentanz und dem Läuten der Schiffsglocke aus der Kombüse zum Piratenschmaus am Freitag war das Abenteuer zu Ende. „Waas, schon vorbei?!“ Entrüstete sich der 6jährige Kim Jannik. „Können wir im nächsten Jahr auch hier schlafen! Ich bring meinen Schlafsack und meine Matte mit!“ fragt Julia. „Oh, ja“, stimmen alle Kinder zu, „wir auch!“ „Es war eine wunderbare Woche voller Abenteuer und neuer Erfahrungen“, sagte Kita – Leiterin Walburga Lutz bei der Verabschiedung und bedankte sich herzlich bei den 12 ehrenamtlichen Helfern. „Ob die Freizeit im nächsten Sommer wieder stattfinden kann, muss noch beraten werden, denn das „Modellprojekt Familienzentrum“ ist beendet.
Gute Fahrt in die kommende Schulzeit und:             

 

 

                                              Ahoi"!

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Schiff ahoi“!!

Ahoi"!

 
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